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25056 ... Messerschmitt Bf 109 G2 \"Johannes Steinhoff\"
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25056 ... Messerschmitt Bf 109 G2 "Johannes Steinhoff"Busch - [BU 25056]

Busch H0

Modell des Jagdfliegers Oberst Johannes Steinhoff. Die Grundlage der Farbgebung basiert auf den Jagdfliegern des Jagdgeschwaders 52, die an der Ostfront eingesetzt wurden. Das Flugzeug mit dem ungewöhnlichen Tarnschema der Motorhaube und den »übermalten« früheren Markierungen am seitlichen Rumpf ist zudem mit einem 300 l Zusatzabwurftank ausgerüstet.


Johannes Steinhoff
Der Jagdflieger Oberst Johannes Steinhoff wurde am 15. September 1913 in Bottendorf/Thüringen als Sohn eines Mühlenbesitzers geboren. Sein Abitur absolvierte er an der Klosterschule Roßleben und studierte danach an der Universität Jena Philologie (Sprach- und Kulturforschung). Aus finanziellen Gründen musste er jedoch das Studium abbrechen und trat 1934 als Offiziersanwärter in die Kriegs-marine ein. 1936 ließ er sich zur Luftwaffe versetzen und wurde dort zum Jagdflieger ausgebildet. Kurz vor Beginn des Polenfeldzuges wurde er zum Oberleutnant und Kapitän der 10. Staffel im Jagdge-schwader 26 »Schlageter« unter dem Pour-le-Mérite-Oberst Ritter von Schleich ernannt. Als Staffel-kapitän flog er am 18. Dezember 1939 in der Luftschlacht über der Deutschen Bucht. Steinhoff erlebte sowohl den Westfeldzug 1940 als auch die Luftschlacht um England sowie den Russlandfeldzug.
So wurde er auch mit seinem Geschwader im Südabschnitt der Ostfront und über der Krim eingesetzt. Im Mai 1943 ernannte man Johannes Steinhoff als Major zum neuen Kommodore des Jagdgeschwaders 77 »Herz As«, welches im Mittelmeerraum eingesetzt war. Steinhoff flog über 900 Einsätze und war in 200 Luftkämpfe verwickelt. Mit insgesamt 176 Abschüssen rangierte er an 22. Stelle unter den Jagdfliegern aller am Zweiten Weltkrieg beteiligten Nationen, wobei er rund ein Dutzend Mal abge-schossen wurde. Nur wenige Wochen vor der deutschen Kapitulation am 18. April 1945 geriet »Mäcki« Steinhoff mit seinem Bugrad seiner Me 262 in einen schlecht ausgebesserten Bombenkrater, wobei das Fahrwerk brach. Das Flugzeug gehorchte nicht mehr, wurde mit ungebremstem Schub der auf 200km/h beschleunigten 900-kp-Turbinen hochgerissen und schlug etwa 50 Meter weiter in einem Meer aus Flammen auf. Dennoch gelang es Steinhoff trotz schwerster Brandverletzungen, Schock und einiger Knochenbrüche, die Kanzel unmittelbar vor Explosion zu verlassen. Er überlebte dank einer Notoperation, konnte aber das Luftwaffenlazarett erst 1947 verlassen. Die schweren Verbrennungs-narben im Gesicht zeichneten ihn für den Rest seines Lebens (er starb 21. Februar 1994 in Wachtberg-Pech bei Bonn). Steinhoff war Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern und beendete seine fliegerische Laufbahn als Viersterne-General der Bundes-Luftwaffe.